Für Museumsanwendungen,
Messepräsentationen und POIs im öffentlichen Raum haben
wir ein Steuerungs-Interface aus drei externen Tastern entwickelt, das
die Schwellenangst zur Nutzung der Anwendung für ungeübte
Rezipienten minimiert.
Gegenüber üblichen Eingabegeräten wie Maus, Tastatur und Trackball haben die von uns eingesetzten Industrietaster mehrere Vorteile. Der Zugang zum Betriebssystem kann versperrt werden, die Tastknöpfe sind sehr robust und sie können individuell gestaltet werden. Das Ergebnis sind Tasten, die sich in ihrer Form deutlich unterschieden und dadurch auch für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen zugänglich sind.
Das eingesetzte Zeichensystem
läßt eine intuitive Dekodierung der Bedeutung zu. Der Pfeil
nach rechts ist die wichtigste Taste, deshalb ist das zugeordnete Bildzeichen
größer als die beiden anderen. Mit diesem Knopf kann man die
Präsentation starten, Absätze überspringen, und in den
Menüs verzweigen. Durch entsprechende Programmierung wäre es möglich,
das gesamte System mit nur einer Taste zu steuern. Dies wäre jedoch sehr
umständlich in der Bedienung. Deswegen haben wir zwei weitere Knöpfe eingeführt.
Die blaue Taste, der Pfeil
nach links, dient der Wiederholung von Präsentationsabsätzen.
Die rote Taste, der Pfeil nach links mit Querbalken, ist als Fluchtmöglichkeit
gedacht; mit ihr kann man aus jeder Situation heraus in die letzte Auswahlseite
zurückspringen.
Erhält die Präsentations-Software in einer Warteschleife etwa 2 1/2 Minuten keine Eingabe, vollzieht das System einen Reset und springt in die Startposition zurück.
Im Ruhezustand zeigt
der POI eine Animation mit interessanten Bildern aus der Präsentation,
um die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zu ziehen. Dazu klopft
ein leises Ticken an eine imaginäre Haustüre der Besucher und
ein Text fordert dazu auf, den Startknopf zu drücken.
Eine größere Anzahl Knöpfe mit inhaltlich passend gestalteten Knöpfen
ist möglich.